Das Geheimnis der Faszien

 

 

Hallo ihr Lieben,

 

man sagt „Man ist so alt wie seine Faszien“.

 

Heute möchte ich mich mal mit dem Thema Faszien beschäftigen. Ein Thema was seit Jahren in aller Munde ist und warum es wichtig ist, ihnen immer und immer wieder Aufmerksamkeit zu schenken. Bis vor einigen Jahren hat man den Faszien überhaupt keine Aufmerksamkeit geschenkt.

 

Bis 2015 waren Wissenschaftler noch nicht überzeugt vom damaligen Faszientrend, der bis heute anhält. Und das ist auch gut so! Natürlich, dass es noch anhält 😉

 

Sicherlich kennst Du das Problem. Ständig Rückenschmerzen und Du weißt nicht warum.

 

Ganz einfach. Wir sind ständig in Aktion und gönnen unseren Körper keine Entspannung, kein Stretching, kein Faszientraining. Warum? Weil es den meisten Menschen zu öde, zu langweilig ist. Aber es ist wichtig in unserem hektischen Alltag auch ein bisschen mehr Leichtigkeit hineinzubringen. Abschalten. Zur Ruhe kommen…

 

 

 

 

Was sind eigentlich die Faszien?

 

Du hast es bestimmt schon einmal an einem Stück Fleisch gesehen. Bei einem Filetstück befindet sich um das Fleisch eine zartdünne Haut, die wir meist vorsichtig von Fleisch (Muskel) ablösen. Und diese weiße Haut sind die Faszien.

 

Faszien sind Teil unseres Bindegewebes. Sie sind weiß und haben eine gitternetzartige Struktur und sie kommen überall in unserem Körper vor. Sie durchziehen förmlich den ganzen Körper – von Kopf bis Fuß – ohne Unterbrechung. Diese befinden sich um jeden einzelnen Muskel, Knochen, Nerven, Blutgefäße und um die Organe. Somit können sie in Form bleiben, frei gleiten und sie sorgen für die richtige Lage in unserem Körper.

 

Also nicht nur um die Muskeln, sondern um alle Organe befinden sich Faszien. Oft sind die inneren Organe (z.b. Magen, Darm, Leber, Blase) Teil einer Schmerzkette. Ist also auch dort das Gewebe verklebt und verdreht, kann es zu Problemen, zu Schmerzen führen.

 

Die Faszien stellen eine Verbindung unter den einzelnen Körperstrukturen dar, sie kommunizieren miteinander.

 

In allen Faszienschichten verlaufen Nerven und Blutgefäße und sie enthalten Lymphflüssigkeit, um den jeweiligen Muskel damit versorgen.

 

Eine Menge an Rezeptoren (= Nervenenden) geben Informationen vom Gehirn an den Muskel oder umgekehrt. Diese Informationen können sein:

- ist der Muskel ausreichend gedehnt oder ist zu viel Zug darauf

- die Bewegung des Muskels

- die Lage des Muskels, des Organs oder des Körperteils

 

Faszien sind unser größtes Sinnesorgan, können Informationen über Schmerzen durch den ganzen Körper schicken. Forschungen haben ergeben, dass hier zum Beispiel unterdrückte Emotionen und Traumata gespeichert werden.

 

So schützen sie die Muskeln vor Verletzungen und unterstützen den Körper bei der Fortbewegung.

 

Sind die Faszien gesund, liegen sie in geordneter, entspannter Struktur. Dann halten sie unseren Körper innerlich zusammen und übertragen die Kraft der Muskeln, damit wir uns bewegen können.

 

 

 

 

 

interessantes Video über Faszien  

 

Schmerzen, weil die Faszien verhärtet, verklebt und verfilzt sind

 

Die Ursache für Verspannungen und schmerzhafte Gelenke können verkürzte Muskeln, aber auch die dazugehörigen Faszien sein.

 

Die meisten Menschen wissen, dass man eine gut ausgeprägte Muskulatur haben sollte, um schmerzfrei zu sein und zu bleiben. Sie gehen regelmäßig ins Training, sei es an Kraftmaschinen oder in Gymnastikkurse. Während man in den Gymnastikkursen Wert legt aufs Dehnen, ist das meist, wenn man alleine trainiert, nicht so. Da wird gerne einmal aufs Dehnen verzichtet. Bei diesen Menschen sind die Muskeln gut ausgebildet. Was die meisten Menschen leider oftmals nicht wissen, dass

 

à      40 % der Muskeln aus Faszien bestehen! Und                                

à      80% der Nervenenden befinden sich in ihnen!

 

Schmerzen werden viel mehr über die Faszien übertragen als über die Muskulatur.

Sind diese verhärtet, verklebt oder gar verfilzt, verursachen sie Schmerzen und evtl. sogar funktionelle Störungen im Körper. Diese Verhärtungen können durch Überbelastung, Verletzungen, Bewegungsmangel, Schonhaltungen und andauernden Stress aber auch durch falsche Ernährung und das Alter entstehen. Streicht und schiebt man die Faszien in ihre natürliche Lage zurück, kann das für den Moment auch sehr schmerzhaft sein. Aber es lohnt sich 😉! Danach und, wenn man dranbleibt, gibt es ein Gefühl der Leichtigkeit und der Schmerzfreiheit.

 

Auch können sich sogenannte myofasziale Triggerpunkte (Muskelverhärtungen) bilden, die in andere Körperregionen ausstrahlen

 

 

 

 

 

Wie kann man nun Faszien trainieren?

 

Gezieltes Faszien-Training kann bei Beschwerden im ganzen Körper helfen. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten.

 

            1.  Bewegtes Faszientraining

            2.   Faszienrolle & co

            3.   Massagen

 

 

Da die Faszien den ganzen Körper umspannen, gibt es sogenannte Schmerzketten.

 

Dein erstes Faszientraining absolvierst DU, wenn Du dich morgens nach dem Aufstehen ausgiebig reckst und streckst.

 

Beim bewegten Faszientraining erfolgt Schwingen, Wippen und sanftes Federn. Der Lymphfluss wird angeregt und die Qualität der Hyaloronflüssigkeit verbessert.

Durch minimale dynamische Bewegungen wird das Bindegewebe weich und elastisch, die Verspannungen lösen sich und die Schmerzen werden leichter oder verschwinden sogar.

 

Viele meiner Kunden berichten, dass bereits nach einmaligem Training die Schmerzen besser waren und ein besseres Körpergefühl spürbar war.

 

Bei der Faszienrolle erreicht man tiefe fasziale Schichten. Die Verklebungen und Verfilzungen werden durch langsames Rollen gelöst und die dort entstandene Flüssigkeit wird herausgepresst.

 

Achtung! bei Krampfadern, Entzündungen und während der Schwangerschaft auf´s Rollen verzichten. Dann lieber BEWEGEND Faszien dehnen.

 

Bei der Faszienmassage erfolgt eine gezielte Stimulation der Gewebestrukturen. Dadurch wird die Durchblutung angeregt und die Nährstoffverteilung im Gewebe verbessert.

 

Stell Dir vor, ähnlich wie beim Brotteig kneten, knetet der Masseur/in bis alles geschmeidig ist. Die Verklebungen lösen sich, die Regeneration wird angeregt und die Schmerzen verschwinden allmählich.

 

 

 

 

 

Wie oft soll Faszientraining in der Woche erfolgen?

 

Da die Regenerationsphasen beim Faszientraining genauso wichtig sind wie beim Kraft- oder Ausdauertraining sollte ein 2 bis 3-maliges Training ausreichen.

 

Was erreiche ich durch gezieltes Faszientraining?

 

Durch regelmäßiges gezieltes Faszientraining werden Deine Muskeln stärker, deine Faszien elastischer und widerstandsfähiger. Dein Körper wird flexibler, beweglicher und deine Bewegungen koordinierter. Du erhältst eine aufrechte Haltung wie der einer Ballerina 😉. Dein Gang wird graziöser.

 

Du fühlst Dich jünger, geschmeidiger, entspannter, Dein Schlaf verbessert sich und Du wirst vitaler.

 

 

Dr. Robert Schleip gehört zu den führenden Faszienforschern in Deutschland.

Er ist Psychologe und Humanbiologe und ist an der Universität Ulm tätig. Er beschäftigt sich ausschließlich mit der Funktion der Faszien.

Er sagt: “Regelmäßiges Faszientraining kann Cellulite mildern oder gar beseitigen.”
“Sportverletzungen sind fast immer Verletzungen an faszialem Bindegewebe.”

 

 

 

 

 

 

 

 

Was erfolgt in meinen Pilates & Co. -Kursen?

 

Das Aufwärmen, das sogenannte warm up erfolgt durch bewegtes Faszientraining. Dein H-K-System wird angeregt, Deine Muskeln, Deine Faszien werden durch Schwingen, Wippen und sanftes Federn aktiviert.

 

Mit Standing Pilatesübungen trainieren wir unsere Kraft in den Beinen, in der Po- sowie in der gesamten Oberkörpermuskulatur. Gleichzeitig wird Dein Gleichgewicht geschult.

 

Anschließend gehen wir in das Mattentraining über. Hier werden wieder Übungen für den gesamten Körper trainiert.

 

Ich lege besonderen Wert auf die Atmung, Achtsamkeit und Wahrnehmung sowie auf die Pilatesprinzipien.

 

Zum Abschluss findet noch ein schöner Entspannungsteil statt. Hier lege ich noch einmal besonderen Wert auf ausgiebiges Stretching aller Muskeln und des Fasziengewebes. Je nach Zeit erhältst Du auch manchmal eine Körper-oder Phantasiereise als krönenden Abschluss.

 

Für wen ist Pilates & Co geeignet?

 

DU möchtest Dein Leben fitter und vitaler gestalten? Dann bist du genau richtig. Diese Stunde ist für jeden geeignet, der seine Elastizität und Widerstandsfähigkeit seines Körpers verbessern möchte.

 

Hast Du akute Beschwerden, können wir gerne einmal telefonieren.

 

Ich freue mich Dich kennenzulernen.

 

Deine Conny – Dein Abnehmcoach

 

 

 

 

 

 

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