Bewegte Kindheit

 

 

 

Heute wollen wir uns der Gesundheit der Kinder widmen und warum es wichtig ist eine BEWEGTE Kindheit zu haben.

 

Kinder sind EIGENTLICH Bewegungsexperten.

Dank ihrer Phantasie entdecken Kinder überall Möglichkeiten, sich zu bewegen.

à sie hüpfen über Steine,

à sie balancieren über niedrige Mauern,

à sie verjagen die Tauben in der Fußgängerzone

 

Für Kinder ist das klar. Wenn da nur nicht immer die Erwachsenen wären, die ihnen jeden Spaß verderben!

 

Ein Kind muss “brav” sein, muss still sein.

Nur wenige Erwachsene freuen sich über den fröhlichen Lärm, den Kinder machen.

Diese Einstellung hat schlimme Folgen für unsere Kinder.

 

 

 

 

Bewegung ist wichtig für Gesundheit und Wohlbefinden – besonders für Kinder. Das legt den Grundstein für später.

 

Die Eltern spielen eine wichtige Rolle in dem Ganzen.

 

Dabei ist es wichtig, wie Eltern die Bewegung ihrer Kinder fördern und wie sich Kids ausreichend bewegen können. Sie sollten VORBILD sein! Jeden Tag und ohne Ausnahme.

 

Aber … wie schaut die Wirklichkeit aus

Die meisten können zum Beispiel kaum noch rückwärtslaufen, balancieren oder einen Purzelbaum machen, geschweige denn einen Handstand, ein Rad schlagen und haben wenig Kraft und Ausdauer.

Dabei ist es wichtig die richtigen Ansätze für ausreichend Bewegung von Kindern zu finden und Tipps zum Aktivieren und Motivieren zu geben.

 

Studien belegen – aber da hätte es auch keiner Studie bedurft - Kinder mit körperlich aktiven Eltern sind selbst auch sportlich fitter, aktiver und schlanker sind als Kinder mit nur einem aktiven Elternteil oder gar zwei inaktiven Elternteilen.

 

 

 

Aber für Eltern ist auch wichtig, dass sie in ihre Kinder „investieren“, dazu bereit sind, ihren Kindern Bewegung zu ermöglichen.

 

Warum ist Bewegung so wichtig für Kinder?

 

Bewegung ist für Kinder wichtig für die Gesundheit.

Sie brauchen viele und vielfältige Bewegungserfahrungen

  • Sie schult die körperlichen (motorischen) Fähigkeiten: Die wichtigen Grundbausteine z. b.  Kraft, Ausdauer, Koordination, Beweglichkeit, und Schnelligkeit, aber auch Gleichgewicht. Diese rufen wir im Leben täglich ab und diese werden im Kindesalter gelegt. 
  • Sie stärkt Muskulatur und Knochen                                       
  • Sie erhöht die geistige (kognitive) Leistungsfähigkeit – also das alles Sinnesorgane betreffend „erkennen“, „erfahren“ und „kennenlernen“ fühlen, schmecken, riechen, tasten, sehen

Bewegung fördert die Bildung von Nervenzellen im Gehirn: Kinder, die sich regelmäßig bewegen, können sich besser konzentrieren als Bewegungsmuffel.

Kinder sind leistungsfähiger, wenn sie sich ausreichend bewegen.

 

Durch die Bewegung macht das Kind außerdem Erfahrungen mit seinem Körper, nimmt seinen Körper wahr. Diese Erfahrungen sind unerlässlich, damit es sein Selbstbewusstsein entwickelt.

 

Durch mangelnde Bewegungserfahrungen kann es sogar zu Verhaltensproblemen kommen.

 

Ein Kind, das nicht so geschickt ist wie die anderen, nicht wie seine Altersgenossen klettern, hüpfen oder laufen kann, gerät leicht in eine Außenseiterrolle. 

Wie viele Erwachsene haben seit ihrer Schulzeit keinen Sport mehr betrieben, weil sie vielleicht gehänselt worden und das oftmals sogar vom Sportlehrer / in selbst, der/die nur in der Ecke stand.

 

- Sie schult die sozialen Kompetenzen, beispielsweise durch das Miteinander im Sport

 

- gegenseitige Akzeptanz

 

- das Erlernen und Einhalten von gegebenen Regeln       

 

- Sie stärkt das Immun- und Herzkreislaufsystem (Lunge)

 

Bewegung ist wichtig, damit werden die Grundlagen geschaffen für ihr ganzes Leben, damit sie gesund, vital und schlank bleiben… voller LEBENSENERGIE

 

 

Und…  Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang.

 

Entscheidend sind auch die Jahre sieben bis zwölf: HIER ist die koordinative Lernfähigkeit auf dem höchsten Niveau.

 

Die koordinativen Fähigkeiten (= Geschicklichkeit) werden zum Beispiel beim Springen, Werfen, Laufen Klettern, Tanzen usw. gefördert.

 

Bewegungsmangel hingegen wirkt sich nicht gerade positiv auf das Wohlbefinden und die Gesundheit der Kinder aus. Es kann unter Umständen sogar zu psychischen Problemen wie seelischer Unruhe und Unausgeglichenheit kommen. Studien zeigten, dass „unbewegte“ Kinder und Jugendliche eher unter Nervosität und Depressionen leiden als „bewegte“.

Bewegungsmangel macht sich aber auch körperlich bemerkbar, vor allem durch Haltungsschäden und Übergewicht, aber auch durch mangelnde Ausdauer und Kraft, durch Muskelverspannungen oder Rückenschmerzen. Es gibt schon Jugendliche, die einen Bandscheibenvorfall haben. Eine gut entwickelte Ausdauer und Kraft macht sich auch im späteren Erwachsenenalter bezahlt. 

Wie viel Bewegung sollte ein Kind am Tag haben?


Die 
Weltgesundheitsorganisation (WHO), aber auch deutsche Richtlinien empfehlen

 

für Kinder unter fünf Jahren werden 3 Stunden pro Tag Bewegung, ohne Intensitätsangabe, davon 1 h in moderater bis intensiver Intensität.

 

für Kinder ab fünf Jahren eine tägliche Bewegungszeit von mindestens 60 Minuten im moderaten bis intensiven Bereich. Das heißt, dass die Kinder außer Atem kommen oder zu schwitzen   

beginnen.

Wie können sich Kinder sportlich betätigen

Man sollte jede Gelegenheit, die sich im Alltag bietet, für kleine Bewegungsspiele nutzen.

Das „draußen spielen“ hat bei Kindern einen hohen Stellenwert.

Dabei ist es unerheblich, ob die Kinder sich frei bewegen, also auf dem Spielplatz à  ihnen reicht eine Wiese, ein Hügel, ein Baum, das Klettergerüst, fahren mit dem Rad, Roller oder den Inline Skates.

 

ODER   ob sie in einem Verein sportlich aktiv sind. Einige benötigen den Wettkampfgedanken.

 

Wichtig ist, dass die Eltern den Kindern eine möglichst weite Bandbreite des Möglichen vorstellen und vor allem sie ausprobieren lassen. So können Kinder das finden, was für sie am besten ist. Der Sport sollte nicht den Eltern gefallen!, sondern der Sport sollte den kiddys Spaß machen! Und so bleiben sie auch lange dabei.

 

Welche Möglichkeiten gibt es, Kindern zu mehr Bewegung zu verhelfen. Hier einige Beispiele. Die Liste ließe sich endlos weiterführen. Sei kreativ!

  

 

Mit den Eltern

Im Verein

Radltouren

Leichtathletik

Wandern

Turnen

Geotracking, die moderne Schatzsuche mit GPS

Rudern

Skifahren

Reiten

Wintertouren

Fußball

HulaHoop

Handball

Challenges BauchpresseLiegestütze Kniebeugen Ein „wie oft kannst Du auf Deinem linken Bein hüpfen?

Taekwondo

Tanzchallenge z.b. Jerusalema

Zumba Kids

Joggen / Walken

Hockey

Hobby Horse

Tennis

Kletterwald

Schwimmen

Schwimmbad

Bogenschießen

Spieleabende mit der Wii Kegeln, Boxen, Golf, Tanzen

Fechten, Schwertkampf

Spiele mit Bierdeckel, Zeitung, Decke, Jonglieren

 

Im Haushalt helfen 😉:            Wäsche aufhängen, Bad putzen, Küche aufräumen, Rasen mähen

 

 

 

 

 

Der Vorteil in einem Sportverein

 

Kinder lernen im Sportverein deutlich mehr, als sich zu bewegen – sie trainieren ganz bestimmte motorische Muster, die sie z.B. auf dem Fahrrad oder auf dem Spielplatz nicht erlernen würden.

 

Weiterhin lernen Kinder in einem Verein:

 

Sie lernen Regeln

Zusammenhalt

Gemeinschaftsgefühl

Rücksichtnahme,

 

Daher macht der Sportverein durchaus Sinn. Und so manches Kind baut dort eine oft langanhaltende Beziehung zu Sport und Bewegung auf.

 

 

Tipps zur Motivation von Sportmuffeln

Was ist mit den Bewegungsmuffeln?

Wie kann man sie für Sport begeistern?


Es wird immer Kinder geben, die sich gerne und viel bewegen und andere, die lieber auf der Couch liegen und nichts tun.

 

Jedes Kind hat seine eigene Persönlichkeit mit eigenen Vorlieben, Bedürfnissen und Erfahrungen. Diese sollte akzeptiert werden. Man kann natürlich sein Kind in eine bestimmte Richtung hin beeinflussen, doch etwas Bewegung in sein Leben zu bringen.

 

In diesem Sinne …lasst unsere Kinder ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben, damit sie gesund und vital und voller Lebensenergie bleiben.

 

Eure Conny

Dein Abnehmcoach

 

 

 

 

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